Seit Jahrzehnten betrachten wir Hunde als Experten darin, menschliche Signale zu interpretieren. Es sind Tiere, die wir durch künstliche Selektion so geformt haben, dass sie zu unserem Lebensstil passen. Was wäre, wenn das nur die halbe Wahrheit wäre? Jüngste Erkenntnisse von Forschenden des NFS Evolving Language stellen dieses einseitige Modell in Frage und schlagen ein eher wechselseitiges Modell vor: Die Kommunikation zwischen Menschen und Hunden entwickelte sich nicht nur als lineares Ergebnis einer vom Menschen gesteuerten Selektion, sondern entstand vielmehr durch einen interaktiven Prozess gegenseitiger Beeinflussung.