Finalisten für den Coller-Dolittle-Challenge zur Entschlüsselung der Tierkommunikation bekannt gegeben
Die „Coller Dolittle Challenge for Two-Way Interspecies Communication“ hat die Shortlist für ihren zweiten jährlichen Preis in Höhe von 100.000 US-Dollar bekannt gegeben – mit einem Hauptpreis von 10 Millionen US-Dollar für jene Forscher, denen es gelingt, das Geheimnis der wechselseitigen Kommunikation zwischen verschiedenen Spezies zu lüften. Zu den Preisträgern gehört ein Team von NCCR-Forschern, das die Gemeinsamkeiten zwischen der Kommunikation von Bonobos und Menschen untersucht.
Der Gewinner des Preises für 2025–26 wird am 25. Juni 2026 im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung bekannt gegeben.
Die Jeremy Coller Foundation und die Universität Tel Aviv geben heute die vier Finalisten für den mit 100.000 US-Dollar dotierten Preis der jährlichen „Coller Dolittle Challenge for Two-Way Interspecies Communication“ bekannt. Die Forschungsarbeiten befassen sich mit Zebrafinken, afrikanischen Streifenmäusen, Schimpansen und Bonobos – und liefern jeweils bahnbrechende neue Erkenntnisse im Bereich der Mensch-Tier-Kommunikation.
Unter Einsatz der neuesten KI-Innovationen haben die vier Teams – aus den USA, Frankreich und der Schweiz – bahnbrechende Erkenntnisse über die Komplexität der Kommunikation bei Nicht-Menschen gewonnen. Unter ihnen hat ein Forschungsteam unter der Leitung von Mélissa Berthet (Universität Zürich), Martin Surbeck (Harvard University) und Simon Townsend (Universität Zürich), Mitglieder des NCCR Evolving Language, gezeigt, dass Bonobos Lautäußerungen zu strukturierten und bedeutungsvollen Sequenzen kombinieren, die menschlichen Sätzen ähneln. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ihr Kommunikationssystem tiefere Ähnlichkeiten mit der menschlichen Sprache aufweist als bisher angenommen.
Der Preisträger wird am 25. Juni 2026 im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung live bekannt gegeben.
